CDU Kreistagsfraktion Schaumburg

 

   
Aktuell August 2010

Weitere IGS im Landkreis Schaumburg: Keine neue Lage für Fraktion

Landkreis Schaumburg 27. Aug. 2010.
Die Bewertung der CDU-Kreistagsfraktion zur Frage weiterer IGS im Landkreis Schaumburg hat sich aktuell nicht geändert „Die Ausgangslage für die Genehmigung der Anträge auf Einrichtung von Gesamtschulen in Lindhorst und Rinteln ist unverändert der Nachweis der Fünfzügigkeit an beiden Standorten und dieser Nach- weis ist nicht zu erbringen“, erklärte CDU-Fraktions- sprecher Gunter Feuerbach.

Auch der momentan in der Anhörung befindliche Ent- wurf des Verordnungserlasses des Kultusministeriums für die Errichtung, Aufhebung und Organisation von öffentlichen Schulen in Niedersachsen sieht ein Fest- halten an der Fünfzügigkeit vor. In diesen Anhörungs- prozess habe sich die CDU in Schaumburg mit einem Antrag an den Landesparteitag eingeschaltet, der auf die Übertragung der Verantwortung für Schulstrukturen auf die Schulträger – in Schaumburg der Landkreis – zielt und auch eine Vierzügigkeit für neue Gesamtschu- len beinhaltet. Zuständig für eine Entscheidung bleibe aber letztlich die Landesregierung und das Parlament. „Die im Spätherbst zu erwartende Entscheidung wird dann aber für diese Wahlperiode des Landtages bis 2013 verbindlich sein“, sagte Feuerbach. Die Fraktion werde ihre Bewertung unverändert an dieser Entschei- dung zu orientieren haben.


12. Bürgerdialog, Sachsenhagen:

C D U Fraktion
im Kreistag des Landkreises Schaumburg
Bilder: Ute Schobeß – Pressereferentin CDU-Kreisvorstand Schaumburg
   

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27.08.2010:
CDU-Landratskandidat Klaus-Dieter Drewes: Mit Gespräch in Sachsenhagen Bürgermeisterrunde abgeschlossen

Mit einem Informations- und Gedankenaustausch mit dem Bürgermeister der Samtgemeinde Sachsenhagen Artur Adam hat die CDU-Kreistagsfraktion gemeinsam mit dem Landratskandidaten Klaus-Dieter Drewes die Reihe der Bürgermeistergespräche in diesem Sommer abgeschlossen. 

„Wir haben einen differenzierten Eindruck von der Situation vor Ort und den unterschiedlichen Problemen der kreisangehörigen Kommunen erhalten. Die Gesprä- che wurden generell sehr vertrauensvoll und offen geführt. „Im Ergebnis werden diese Eindrücke unsere Arbeit im Kreistag schon sehr konkret beeinflussen“, erklärten Klaus-Dieter Drewes und Fraktionssprecher Gunter Feuerbach nach einer Bewertung der Landkreis- bereisung durch die Fraktion.


Besuch von Dr. Christoph Perathoner und Vertretern der Südtiroler Volkspartei (SVP) in Niedersachsen:
als Gäste der CDU-Schaumburg in der Kornbrennerei Habenicht in Schöttlingen.

Ein Bericht in Bildern:

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Landkreis Schaumburg
Der Landrat
Stadthagen, 02.09.2010
Nummer: 169 Presseinformation

Besuch des Kreisausschusses bei der Europäischen Union in Brüssel

Auf Einladung des Europaabgeordneten Burkhard Balz hat der Kreisausschuss am 30. und 31.08.2010 die europäischen Institutionen in Brüssel besucht.

Im Mittelpunkt der Informationsfahrt standen Arbeitsgespräche zur Zukunft der Regionalpolitik in der neuen Förderperiode ab 2014. Die Weichen dazu werden zurzeit in Brüssel gestellt.

Der Kreisausschuss erhielt Gelegenheit, sich mit ganz unterschiedlichen Gesprächspartnern über den Stand der Diskussion und die mögliche Neuausrichtung der Förderpolitik auszutauschen.

Auf der Tagesordnung standen Gespräche mit dem Leiter der Landesvertretung Niedersachsen, Herrn Michael Freericks, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Regionalausschusses, MdEP Dr. Markus Pieper sowie mit Herrn Christopher Todd von der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission.

Der Besuch wurde abgerundet durch ein Gespräch und eine Fragerunde mit MdEP Burkhard Balz sowie eine Führung durch das Europäische Parlament.

Die Mitglieder des Kreisausschusses zeigten sich am Ende des Besuchs überzeugt, wichtige Informationen und Hinweise für ihre kommunalpolitische Arbeit mitgenommen zu haben.

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Das Foto zeigt die Reisegruppe bei ihrem Empfang mit MdEP Burkhard Balz im Europäischen Parlament.

(unten von links nach rechts: Gunter Feuerbach (CDU), Guenter Altenburg (CDU), Burkhard Balz (CDU), Helma Hartmann-Grolm (SPD), Ralf Sassmann (WGS), Heinz Brunkhorst (CDU);
oben von links nach rechts: Horst Schwarze (SPD), Klaus Heimann (EKR), Hartwig Dankwerth (Grüne-WIR), Eckhard Ilsemann (SPD))
     


Angeregte Diskussion bei der CDU-Vorsitzendenkonferenz
Die CDU-Landesregierung wird mit dem nun eingereichten Antrag der CDU Schaumburg aufgefordert die schulgesetzlichen Regelungen fortzuschreiben und setzt damit auf eine Lösung für ganz Niedersachsen

30.7.2010 Pressemitteilung von Gunter Feuerbach

Landkreis Schaumburg. Wie öffentlich angekündigt hat der CDU-Kreis- verband Schaumburg seinen Antrag bei der CDU-Niedersachsen eingereicht, mit dem der Landesparteitag der CDU-Niedersachsen die CDU-Landesregierung auffordern soll, die schulgesetzlichen Regelungen fortzuschreiben. „Die Bildungslandschaft in Niedersachsen ist durch ein differenziertes und gegliedertes Schulsystem gekennzeichnet. Im Gegensatz dazu haben sich zunehmend mehr Bundesländer für den Aufbau eines zweigliedrigen Systems aus „gemeinsamen Schulen und Gymnasien“ entschieden“, erläuterte CDU-Landratskandidat Klaus-Dieter Drewes aus Anlass der Vorsitzenden- konferenz der CDU in Bückeburg. Der CDU-Antrag ziele auf eine Lösung für ganz Niedersachsen. „Wenn dabei auch die offene Frage der Genehmigung zusätzlicher IGS in Schaumburg gelöst würde, wären wir nicht böse!“

Ziel des Antrages der Schaumburger CDU ist es, die regionale Ausgestaltung der Schullandschaft auf den regionalen Schulträger voll verantwortlich zu übertragen. Der Schulträger hat dazu auf die in Niedersachsen genehmigten Schulformen zurückzugreifen. „Die aktuelle Situation in Niedersachsen – und die zunehmende Diskussion über die Sicherstellung eines wohnortnahen Schulangebotes im Sek I–Bereich bei künftig deutlich sinkenden Schülerzahlen – ist durch eine sehr unterschiedliche regionale Ausprägung und eben kein durchgängiges landesweites System gekennzeichnet“, verdeutlichte die stellvertretende Kreisvorsitzende Marita Gericke aus Stadthagen. Zur Stärkung dieses regionalen Ansatzes solle künftig der regionale Schulträger noch stärker in die Verantwortung für seine Schulentwicklungsplanung genommen werden. Aufgabe der Landesregierung sollte es künftig sein, sich auf die sorgfältige Prüfung der Schulentwicklungsplanung und deren Überwachung in der konkreten Umsetzung zu konzentrieren.

„Wir wollen damit auch die Sicherstellung eines wohnortnahen Schulangebotes in ganz Niedersachsen, dass den Schülern den Erwerb aller Abschlüsse im Bereich der Sekundarstufe I ermöglicht, erreichen“, fügte stellvertretender Kreisvorsitzender Christopher Wuttke aus Bückeburg hinzu. Ein Angebot der wohnortnahen Schule könne eine bei Gründung vierzügige IGS sein. 

Greife der regionale Schulträger in seinem regionalen Angebot auf eine größere Zahl von IGS zurück, so sei darüber hinaus ein angemessenes Angebot an 
Sek I–Schulen vorzuhalten, die neben der Allgemeinbildung eine starke und frühe „Berufsorientierung“ als Ziel haben. Diese sollten in der Regel an den Standorten der BBS eingerichtet oder erhalten werden, damit eine enge Kooperation möglich wird. Für Schaumburg könnte dies bei zusätzlichen Gesamtschulen in Lindhorst und Rinteln auf den Erhalt der Sekundarstufen- schulen in Bückeburg und Stadthagen hinaus laufen.

In weiten Teilen Niedersachsens sei die Zustimmung der Eltern zu integrativen Schulformen neben den Gymnasien gewachsen, stellten die CDU-Politiker nüchtern fest. Der berechtigte Ansatz, über die festgelegte Zügigkeit einen qualitativen Ansatz bei Angebotsschulen zu sichern, konkurriere aber zu stark mit dem erkennbaren Elternwillen und der Notwendigkeit wohnortnahe Schulen zu erhalten. In der Praxis würde das Festhalten an der Fünfzügigkeit für Inte- grierte Gesamtschulen in Teilen des Landes zum Wegfall anderer Sek I–Ange- bote führen. Von daher sei über eine Rahmenfestlegung der Erhalt des gegliederten Angebotes abzusichern. Gleichzeitig könne dann die Zügigkeit reduziert werden.

Darüber hinaus sollen alle wohnortnahen Schulen mit einem Sek I–Bereich zukünftig auf Antrag des Schulträgers einen oder mehrere sozialpädagogische Fachkräfte (Schulsozialarbeiter) erhalten. An Schulen in Niedersachsen bereits eingesetzte Schulsozialarbeiter sollten in Abstimmung mit dem Schulträger an den Schulen verbleiben. „Unsere Schulen werden in der Praxis immer stärker mit den Defiziten konfrontiert, die aus der partiellen Erziehungsunfähigkeit von Teilen der Elterngeneration resultiert. Dazu kommen erhöhte Anforderungen aus einem ständig wachsenden Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund. Hier kann nur eine systematische Verstärkung der sozialpädagogischen Kräfte die Pädagogen im Schulalltag entlasten“, begründet Klaus-Dieter Drewes diesen Teil des Antrages.

Nicht zuletzt soll zur inhaltlichen Stärkung der regionalen Strukturen und zur Sicherstellung einheitlicher Bildungsgänge in den Schulen des Landes eine zentrale Schulleitungsakademie eingerichtet werden, um das angehende Leitungspersonal frühzeitig auszubilden. Für alle Lehrer der Besoldungsgruppe A15 sei der Besuch der Akademie obligatorisch zu machen. Die Nachbesetzung von Leitungsstellen setze den erfolgreichen Abschluss der Akademie voraus.

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Fotos: Vorsitzendenkonferenz in der vergangenen Woche in den neuen Räumlichkeiten der Firma SE Spezial Electronic

 

aktualisiert: 03.09.2010

CDU-Kreistagsfraktion Schaumburg